Milch und Butter aus dem Netz
Andreas Tenhafen
„Online bestellen, vorfahren, abholen“ – als ich das auf einem Kölner Großflächenplakat las, war klar: wird ausprobiert. Ach ja, es geht um den täglichen Einkauf.
Zu Hause angekommen, warf ich also den Rechner an und tippte www.rewe-express.de in die URL-Leiste meines Browsers. Nachdem sich die Seite dank Highspeed-Internet rasch aufgebaut hatte, klickte ich mich voller Neugier durch das Sortiment. Obst, Gemüse, Tiefkühlgerichte, Brot, Milch Joghurt, alles da. Sogar von der Wurst- und Käsetheke kann bestellt werden. Also schnell registriert, den Einkaufszettel abgearbeitet und auf zur virtuellen Kasse. Den Abholtermin und die Uhrzeit konnte ich selbst bestimmen; am nächsten Tag, 19 Uhr sollte es sein.
Ich war bereits um 18.45 Uhr an der Abholstation die sich gleich neben dem Rewe-Markt befand. Genauer gesagt handelte es sich wohl um den Lieferanteneingang. Nicht sehr schick, dafür aber mit Parkplatz vor der Tür, ein Drive-in sozusagen. Bitte klingeln stand da auf einem Schild. Gesagt getan. Keine 10 Sekunden später öffnete sich die Tür und ein sehr freundlicher Mitarbeiter fragte nach meinem Namen. Ich bekam meinen Einkauf, komplett und alles frisch wie bestellt. Noch eben bezahlt und um 18.55 Uhr fuhr ich wieder vom Hof. Klingt zwar wie Werbung, aber bequemer und schneller geht es kaum für einen Agenturler wie mich. Schade für alle Nicht-Kölner: Bislang gibt es den Service nur in der Domstadt.
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