Mut zum Bürosport

Autorin: Stefanie Neues

 

Seien wir doch ehrlich: Wer von uns geht mit seinem Körper schon so vorbildlich um, wie er sollte? 100 Milligramm Vitamin C pro Tag, 15 Milligramm Eisen, jeden Tag Zahnseide und nicht zu vergessen: regelmäßiger Sport.

 

Diejenigen, denen es an Bewegung mangelt, kennen sicher auch den tollen Ratschlag, anstelle per Rolltreppe oder Aufzug, die nächste Etage zu Fuß zu erklimmen. Doch viele Anhänger findet diese Methode im Alltag nicht: Vor Rolltreppen bilden sich nicht selten sogar Schlangen, so groß ist die Abneigung der Menschen gegenüber Treppenstufen. Fakt ist: Eine andere Methode muss her. Denn wer viel Zeit am Schreibtisch verbringt, kommt ohne Bewegung kaum um Verspannungen, Rücken- oder Kopfschmerzen herum.

 

Gymnastik im Büro? Ein bisschen komisch hört sich das schon an – was sollen schließlich die anderen denken? Nach den ersten Durchgängen, die meine Kollegin und ich noch mit einem ständigen Grinsen auf dem Gesicht absolviert haben, war ich überzeugt, dass schon Kleinigkeiten viel bewirken können. Vorzugsweise nach der Mittagszeit gönnen wir uns seitdem regelmäßig eine kleine Auszeit – fünf Minuten reichen schon, um die Schulter-Nacken-Muskulatur zu lockern, die Brustwirbelsäule, das Nervengewebe und den Schultergürtel zu mobilisieren und zu entlasten. Das klingt nicht nur gesund, sondern fühlt sich auch so an. Zugegeben, Übung 4, die im Vierfüßlerstand durchgeführt wird, überspringen wir manchmal – oder wir schließen die Bürotür, um nicht in Erklärungsnot zu geraten.

 

Eine Bewegungsreihe, bestehend aus fünf Übungen hat Physiotherapeut Kolja Rüffin (Physiowerk Köln) für den Gesundheitsratgeber „Schmerzen und Fieber sanft behandeln“ von ben-u-ron zusammengestellt. Sie können aus der Broschüre herausgetrennt werden und machen sich sehr gut am Bildschirmrand oder auf dem Schreibtisch. Den Ratgeber gibt’s unter ratgeber@bene-arzneimittel.de zu bestellen.