Schwäbisch für Anfänger
Autorin: Kristina Judith
„Wir können alles – außer Hochdeutsch.“ Diesem selbstironischen Motto sind die Schwaben zum Jahresende 2007 in sehr sympathischer Weise gerecht geworden. Im November brachte ein Daimler-Mitarbeiter eine Liste mit den schlimmsten Sünden der Sprachglobalisierung, die sich im Konzern eingeschlichen hatten, in Umlauf. Das Besondere: Seine Liste enthielt Anweisungen, wie die Begriffe ins Deutsche übertragen werden sollten. Ins Deutsche? Nicht ganz. Die Vorschläge des Angestellten sind astreines Schwäbisch. Eine kleine Kostprobe: Statt „Commitment“ sollen die Daimler-Mitarbeiter „hemmer ausgmacht“ sagen. Das „Meeting“ wird zum „zamma hocka“, ein „Cluster“ soll zukünftig mit „a Päckle“ bezeichnet werden. Die komplette Liste gibt es hier zum Download.
Übrigens haben die Vokabeln inzwischen auch Daimler-„Scheff“ Dieter Zetsche erreicht. Insider berichten, der Vorstandsvorsitzende habe sich sehr amüsiert gezeigt.




