Verliebt in Licht

 

Autorin: Nanett Dietz

  

 

Kolumba, das Kunstmuseum des Erzbistums Köln

 

Überraschend, zauberhaft, mit jeder Menge Grips, Liebe zum Detail und Sinn für die Wirkung von Architektur, Ein- und Ausblick – so kommt das auf alten Fundamenten aufgebaute Kunstmuseum des Erzbistums Köln, Kolumba, daher.

 

 

„1853 gegründet als Diözesanmuseum Köln, trägt es seit 2004 den Namen "Kolumba", der den Ort seiner neuen Beheimatung bezeichnet. Der lange vorbereitete Neubau in der Kölner Innenstadt ist seit dem 15.September 2007 geöffnet. Ein Dreiklang von Ort, Sammlung und Architektur. Zweitausend Jahre abendländischer Kultur sind in einem Haus zu erleben. In der Kunst mit Werken der Spätantike bis zur Gegenwart. In der Architektur im Zusammenwirken der Kriegsruine der spätgotischen Kirche St. Kolumba, der Kapelle "Madonna in den Trümmern" (erbaut 1950), der einzigartigen archäologischen Ausgrabung (freigelegt zwischen 1973-1976) und dem Neubau nach dem Entwurf des Schweizers Peter Zumthor.“ (Quelle Zitat: Pressetext www.kolumba.de)

 

 

Tatsächlich war die Kirche St. Kolumba im Zweiten Weltkrieg nahezu komplett zerstört worden. Einzig eine Madonnenskulptur hatte die Unmengen von Sprengstoff unversehrt überstanden. Ein Umstand, den die Kölner im Namen seither Rechnung tragen: Sie ist „unsere Madonna in den Trümmern“. Peter Zumthor hat den Bau von 1950 und die Ausgrabungen aus den 70-er Jahren in eine wunderbare Symbiose aus Alt und Neu, Mauerwerk und Freiraum geschaffen. Hier kann man süchtig werden nach Licht und Schatten. 

 

Kolumbastraße 4 

50667 Köln
Geöffnet täglich außer dienstags von 12 bis 17 Uhr
www.kolumba.de